Eisenbahnfreunde-Pichoblick e.V.

Zeitungstext


Beitrag vom 28.02.2011 aus der Bischofswerdaer Zeitung:

Modellbahnfreunde aus Wilthen steckten am Wochenende im Kulturhaus Bischofswerda die Besucher mit ihrer Begeisterung an.



Ein Fußballstadion auf einer Modellbahnanlage! Dicht umringten die 600 Besucher am Wochenende im Kulturhaus Bischofswerda die Anlage von Sebastian Hodeck. Das Stadion ist seine neuste Errungenschaft. "580 Zuschauer", sagte er stolz. Die knapp einen Zentimeter großen Spieler anzumalen, sei schon eine Pfriemelei. Aue gegen Dresden. Dass die Dynamos gewinnen, wird man demnächst auf einer Miniaturanzeige sehen können.
 
   Bei Sebastian Hodeck fährt eine moderne Lausitzbahn neben historischen Dampfloks und der Schmalspurbahn. Das ist Eisenbahngeschichte. Zu seinem Hobby kam der heute 23-jährige aus Bischofswerda, weil ihn sein Vater Frank Hodeck, gleichfalls Modellbahnfreak, immer mitnahm, Eisenbahnen anzuschauen.
                                                                                                                                                            
Die erste eigene Platte der Hodecks nahm sich mit 2,50 mal 1,50 Meter eher klein aus. Kein Vergleich zur jetzigen H0-Anlage von 8,30 Meter Länge, die sie am Wochenende zeigten.

Zur Modellbahnausstellung hatten die Eisenbahnfreunde Pichoblick eingeladen. „..."

Obwohl Frank Hodeck kein Vereinsmitglied ist half er beim Aufbau der großen TT-Vereinsanlage. Fast sechs Stunden dauerte das. Mit mehr als 18 Meter Länge füllte sie den kleinen Saal des Kulturhauses beinahe aus. 15 Züge waren darauf unterwegs. Mehr als 800 Stunden Freizeit investiert Vereinsvorsitzender Ronald Heinzke jedes Jahr in sein Hobby. Mit vier Jahren bekam er seine erste TT-Anlage.
"Als ich auf dem Dreirad saß, fuhren alle Züge noch mit Dampf", erzählt Ronald Heinzke. Die Technik hat sich verändert, die Faszination blieb. Die große Anlage bekommt demnächst noch eine Flusslandschaft samt Wassermühle mit Echtwasserbetrieb.


Auch ohne Wasserfall gab es für Joel eine Menge zu staunen. Der kleine Junge hatte auf dem Arm des Papas den besten Überblick, und wusste trotzdem nicht wohin er zuerst schauen sollte. "Guck mal die Lok", wandte er sich bei jedem Zug an seinen Vater. Michael B. war mit seinen Sohn aus Wurschen gekommen. Zwar habe er für eine eigene Bahn keinen Platz mehr, die Begeisterung sei aber geblieben. Der elfjährige Martin hingegen hat sich in den Winterferien mit der eigenen Bahn beschäftigt. Er kam mit Vater Thomas B. zur Ausstellung. Modelleisenbahnen so nah vor der Haustür wollten sich die beiden Bischofswerdaer nicht entgehen lassen.


Von dem arbeitsreichen Wochenende mit den Modellbahnen sichtlich geschafft, war Ronald Heinzke am Ende dennoch zufrieden. Nicht zuletzt dank der vielen sehr interessierten Besucher. Man werde gern wieder nach Bischofswerda kommen, kündigte er an.


>Wir bedanken uns, bei allen Besuchern dieser Ausstellung recht herzlich.<

 
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